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Vergessenes Grab, unvergessene Geschichte: Das Schicksal der Ingeborg Steffensmeier

Der Arbeitskreis Ortsgeschichte Holzen hat sich in diesem Jahr mit dem Thema „Die Stillen Helden von Oelinghausen – Wie eine Familie mit jüdischen Wurzeln 1944/45 in Oelinghausen Zuflucht fand“ um den Heimatpreis der Stadt Arnsberg beworben.

Die umfassende Recherche zu der über viele Monate im damaligen Pfarrhaus und im Gutshaus versteckte Familie Steffensmeier-Haussig beinhaltet auch den tragischen Tod der 19-jährigen Ingeborg Steffensmeier. Diese verstarb im Oktober 1944 an den Folgen der Verfolgung durch die Gestapo und der Lagerhaft im Versteck in Oelinghausen und wurde heimlich auf dem Friedhof in Oelinghausen begraben.

v.l.n.r. H.-D. Schlinkmann, G. Brandt, M. Deimel, B. Padberg

Mitglieder des AKO an der früheren Grabstätte von Ingeborg Steffensmeier

   

Am Grab von Ingeborg Steffensmeier

Durch Hinweise von Zeitzeugen und einen alten Friedhofsplan konnte die später eingeebnete Grabstätte nun genau lokalisiert  und in die Überlegungen zum Gedenken einbezogen werden. Mitglieder des AKO haben vor Ort auf die Friedhof in Oelinghausen die frühere Grabstätte aufgesucht. Da es sich beim Tod von Ingeborg nach Ansicht des AKO auch um ein Opfer durch Verfolgung und NS-Gewalt handelte, versucht der AKO nun zu klären, ob das Grab nicht eigentlich hätte erhalten werden müssen.

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