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Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Familie Steffensmeier, die wegen ihrer jüdischen Herkunft und ihrer Gegnerschaft zum NS-Regime verfolgt wurde. 1944/45 fanden mehrere Familienmitglieder und eine Verwandte im Raum Kloster Oelinghausen Zuflucht.

Pfarrer Franz Steffensmeier sowie die Familien Klauke und weitere Helfer versteckten und versorgten die Verfolgten unter großer Gefahr. Insgesamt fanden sechs Menschen dort Schutz. Die Verstecke befanden sich unter anderem im Pfarrhaus und im Gutshaus. Trotz Kontrollen durch Gestapo und Polizei blieb das Helfernetzwerk weitgehend unentdeckt.

Besonders tragisch war der Tod der 19-jährigen Ingeborg Steffensmeier, die nach schwerer Lagerhaft krank nach Oelinghausen gelangte und dort im Oktober 1944 starb. Sie wurde heimlich auf dem Friedhof in Oelinghausen beigesetzt.

Nach dem Krieg geriet die Geschichte weitgehend in Vergessenheit. Erst durch jahrzehntelange Recherchen des Arbeitskreises Ortsgeschichte Holzen und den Kontakt zu Nachkommen in den USA konnte sie rekonstruiert und öffentlich gemacht werden.

Kern der Geschichte: In Oelinghausen gab es Menschen, die trotz der Gefahr für ihr eigenes Leben Verfolgten Schutz und Hilfe gewährten – stille Helfer, deren mutiges Handeln erst Jahrzehnte später umfassend bekannt wurde.

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