Unser Wappenbaum
Am 21. April 2021 zog die Kaltfront eines Tiefdruckgebiets über Schweden in Richtung Deutschland und überquerte dabei auch den Mittelgebirgsraum. An der Front waren Böen der Stärke 6 bis 7 Bft. möglich. Am Abend war die Kaltfront bereits weiter nach Süden gezogen. Für die Nacht wurden stürmische Böen vor allem an den Küsten, auf den Gipfeln der Mittelgebirge und in Schauernähe erwartet.
Doch bereits am Vormittag bekam auch unser Wappenbaum die Kraft des Sturmes zu spüren. Gegen 10:00 Uhr hielt der Stamm den starken Böen nicht mehr stand und brach ab. Das Gestell mit den Wappen wurde dabei völlig verbogen, die Wappen selbst blieben glücklicherweise unversehrt.
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Unser Ortsringvorsitzender Uwe Rentrop bemerkte den Schaden, machte ein Foto und stellte es in die Ortsringgruppe. Gleichzeitig bat er um Hilfe. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Binnen 20 Minuten waren fleißige Helfer mit Werkzeug vor Ort und machten sich daran, die Wappen vorsichtig abzubauen und zu sichern.
Noch am selben Tag erklärte sich unsere Feuerwehr bereit, das beschädigte Gestell zunächst auf dem Gelände der Feuerwehr zwischenzulagern, damit es später in Ruhe gerichtet werden konnte.
In den folgenden Wochen und Monaten wurde in zahlreichen Gesprächen darüber nachgedacht, wie unser zukünftiger Wappenbaum aussehen sollte und vor allem, aus welchem Material er gefertigt werden sollte. Viele Ideen und Vorschläge wurden diskutiert. Am Ende fiel die Entscheidung jedoch wieder auf das, was sich bereits bewährt hatte: Ein Wappenbaum aus einem echten Holzstamm sollte es wieder werden.
In den kommenden Monaten und schließlich sogar über mehrere Jahre hinweg stellte es sich als schwieriger heraus als zunächst angenommen, einen geeigneten Stamm zu finden und zu beschaffen. Dabei mussten bestimmte Anforderungen hinsichtlich des Durchmessers und der Länge erfüllt werden. Zudem sollte der Stamm entsprechend gegen Witterungs- und andere Umwelteinflüsse behandelt sein.
Parallel dazu musste geklärt werden, wie die Finanzierung des Vorhabens erfolgen sollte sowie der Transport des 18m langen Baumstammes. Als zeitliches Ziel hatten wir uns unser Dorfjubiläum im Mai 2023 gesetzt. Uwe Rentrop setzte sich daraufhin mit der Stadt Arnsberg in Verbindung. Nach mehreren Gesprächen erklärte sich die Stadt bereit, die gesamten Kosten für die Anfertigung und Aufstellung sowie Transport nach Holzen des Wappenbaums vollständig zu übernehmen.
Nachdem alles geklärt war, gingen die Baumaßnahmen voran. Das Wappengestell war durch die Feuerwehr gerichtet, Ein Telegraph Masten war besorgt, der Kesseldruckimrägniert war und der Witterung viele Jahre erhalten bleibt.
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Am 13.05.2023 wurde der Wappenbaum nach dem ökumenischen Gottesdienst durch Pfarrer Daniel Meiworm feierlich geweiht. Sogar kurz nach 10:00 Uhr als er vor zwei Jahren umfiel.
Mit dieser Weihe begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte unseres Wappenbaums. Er wurde damit symbolisch unter den Schutz und die Begleitung Gottes gestellt. Die Weihe verbindet den Wappenbaum nicht nur mit unserer Gemeinschaft und unserer Tradition, sondern steht auch für den Wunsch, dass er uns auf unserem weiteren gemeinsamen Weg begleitet und unter Gottes Segen steht.
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Wir bedanken uns bei ALLEN Beteiligten für Ihre Hilfe und Unterstützung sowie euer ehrenamtliches Engagement. DANKE!